Häufige Fragen

Was ist Online-Beratung?

Bei uns als deine Suchtexperten besteht aktuell die Möglichkeit in Form der E-mailberatung Kontakt zu uns aufzunehmen, um sich beraten zu lassen. Eine Anfrage für eine Beratung kann bei uns in Form einer E-Mail erfolgen. Schaut gerne einmal vorbei unter: www.deineSuchtexperten.de gerne einmal aktuelle Webside dann hinzufügen!
Heut zu Tage ist es selbstverständlich geworden online zu sein und sich innerhalb des World Wide Webs zu bewegen. Somit sollte sich auch im Bereich der Beratung damit auseinandergesetzt werden. Auch im Alltag der Suchtexperten soll hiermit, dass „online sein“ integriert werden.
Bei der Onlineberatung handelt es sich um eine Form der Beratung, in der nicht über ein „Face to Face“ Gespräch interagiert wird, sondern hier wird in Form und mit Hilfe von digitalen Medien in den Kontakt getreten. Dies kann auf individuellen Wegen geschehen, von der E-Mail-, Chat- und Videoberatung bis hin zur Beratung über Avataren.
Bei den bereits benannten Möglichkeiten der Onlineberatung, wird in Textbasierte und Nicht- textbasierte Medien unterschieden. Während der virtuellen Kontaktaufnahme kann der/die Betroffene häufig den Ort sowie den Zeitpunkt ihrer Problemformulierung selbstbestimmt gestalten.

Was ist eine Abhängigkeit?

Häufig werden diese beiden Begriffe verwendet und haben eine identische Bedeutung. Von Sucht wird häufig im alltäglichen Wortschatz Gebrauch gemacht, während der Begriff Abhängigkeit vermehrt im fachlichen Sprachgebrauch auftritt.

Abhängigkeit bedeutet seinen Konsum nicht mehr willentlich steuern zu können und einen bestimmten Gefühls-, Bewusstseins- oder Erlebniszustand erlangen zu wollen. Dem Betroffenen entgleitet die Kontrolle über seinen Konsum. Trotz möglicher psychischen sowie physischen negativ Folgen, kann der Konsum nicht eingestellt werden. Dabei kann es sein, dass sich bereits die ersten sozialen Kontakte von der Person abwenden, der Betroffene aber jedoch den Konsum, die Substanz oder die Verhaltensweise in den Vordergrund stellt. Das Leben des Betroffenen wird ausgerichtet auf den Konsum und die Beschaffung der Substanz oder des Verhaltens.

In dem Diagnoseystem des ICD- 10 ist Abhängigkeit an der Definition der WHO angelehnt, die mehrere Kriterien bestimmt hat, welche auf eine Abhängigkeit zutreffen. (https://www.icd-code.de/suche/icd/code/F10.-.html?sp=SAbh%C3%A4ngigkeit)

Was bedeutet es, abhängig zu sein?

Abhängigkeit ist eine Erkrankung. Abhängigkeit beschreibt eine psychische und physische Krankheit, die dadurch gekennzeichnet ist, dass trotz gesundheitlicher (körperlicher und seelischer) und  sozialer Folgen ein willentlich nicht kontrollierbares Verlangen nach einer bestimmten Substanz oder einem bestimmten Verhalten besteht. Gedanken und Verhalten kreisen zunehmend um das Suchtmittel.  Dieses wird sozusagen zum Lebensmittelpunkt.

Eine Abhängigkeit kennzeichnet ebenso ein starker psychischer Drang nach dem Suchtmittel.
Die Gewöhnung an das Suchtmittel/an das Suchtverhalten und der daraus resultierende Wirkungsverlust charakterisiert die sogenannte Toleranzentwicklung, was eine ständige, oft schleichende und zunächst unbemerkte Steigerung der Häufigkeit und Dosis des Gebrauchs oder der ständigen Suche nach neuen Reizen zur Folge hat. Gleichzeitig werden Verpflichtungen, soziale Kontakte und Interessen und Aktivitäten zunehmend vernachlässigt.

Trotz zunehmender sozialer und gesundheitlicher Defizite wird der Suchtmittelgebrauch fortgeführt.

Ich konsumiere regelmäßig, was kann ich tun?

Wenn Sie denken, dass Sie Alkohol oder ein anderes Suchtmittel häufiger, oder in größeren Mengen konsumieren, als Ihnen eigentlich recht ist, dann reduzieren Sie den Konsum zunächst einmal bewusst. Nutzen Sie beispielsweise die Möglichkeit zwischendurch alkoholfreie oder alkoholreduzierte Getränke zu trinken. Entscheiden Sie sich im Vorfeld, wie viel Sie konsumieren möchten. Wenn Sie bereits etwas konsumiert haben, fällt es schwer, eine angemessene Grenze zu setzten. Sorgen Sie für mehr konsumfreie Tage pro Woche.
Diese Methoden können Sie auch auf den Konsum anderer Suchtmittel übertragen. Entscheiden Sie sich beispielsweise vor dem Glücksspielen, was ihr Höchsteinsatz ist und wie lange Sie spielen möchten. Setzen Sie höchstens den Geldbetrag, der nach Abzug aller notwendigen Ausgaben für den Lebensunterhalt (Miete, Lebensmittel, Kleidung, Freizeitangebote, etc.) übrig bleibt.

Gelingt die Reduktion und/oder Selbstkontrolle nicht mehr so einfach, können Sie sich hierbei gern von Mitarbeiter*innen einer Suchtberatungsstelle in Ihrer Nähe oder im Rahmen der Onlineberatung unterstützen lassen. Wir unterstützen Sie ebenfalls gern, wenn Sie denken, dass bereits eine Abhängigkeit entstanden ist. Suchtberatungsstellen bieten ambulante Behandlungsmöglichkeiten an und Vermitteln bei Bedarf in eine stationäre Behandlungsform. Beratung und Vermittlung sind kostenfrei.

Welche Möglichkeiten der Entgiftung gibt es?

Der körperliche Entzug von Drogen oder Alkohol ist eine gesundheitlich hochriskante Situation. Der Entzug sollte entweder im Krankenhaus bzw. einer speziellen Entzugsklinik oder unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden! Auf jeden Fall mit dem Hausarzt absprechen!

Die qualifizierte Entzugsbehandlung wird in speziellen Entzugskliniken oder auf Entzugsstationen in den psychiatrischen Fachkliniken durchgeführt. Neben der medikamentösen Behandlung erfolgt hier zusätzlich eine psychosoziale/ psychotherapeutische Betreuung. In der Regel dauert eine qualifizierter Entzug 3 Wochen.
Die reine Entzugsbehandlung kann auf einer Entgiftungsstation einer psychiatrischen Fachklinik oder in einem Krankenhaus durchgeführt werden. Die Entgiftung erfolgt durch eine medikamentöse Behandlung und dauert etwa 1 Woche.

Für beide Möglichkeiten benötigt man eine Verordnung einer Krankenhausbehandlung eines niedergelassenen Arztes.

 

Was ist das ambulant betreute Wohnen?

Ambulant Betreutes Wohnen für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen.
Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die Unterstützung im eigenen Wohnraum brauchen.
Die Hilfen können kurzfristig in einer Krise sehr hilfreich - oder auch eine längerfristige Begleitung im Alltag sein.
1-3-mal die Woche kommt eine Betreuerin oder ein Betreuer und bietet Gespräche und Unterstützung an. Es wird individuell geschaut, wo die Hilfe nötig ist. Sei es Begleitung zu Ämtern oder Ärzten, Konsumreduzierung und Abstinenz oder Motivation zur Behandlung. Es wird auch eine Stabilisierung des Selbstwertgefühls und der Persönlichkeit angestrebt. Teilhabemöglichkeiten an Tagesstruktur, Arbeit und an sozialen Kontakten werden gefördert. Alle Maßnahmen haben das Ziel die eigenständige Lebensführung zu entwickeln. Das Angebot kann beim zuständigen  Landkreis oder bei der jeweiligen Stadt am eigenen Wohnort beantragt werden. Dort gibt es auch nähere Informationen.

Ist kontrollierter Konsum möglich?

Grundsätzlich schon. Das gilt für Nutzer von Suchtmitteln, bei denen noch keine Abhängigkeit besteht. Dabei ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass das Abhängigkeitspotential von Suchtmitteln unterschiedlich hoch ist. Besteht ein hohes Potential wie bei Tabak, Kokain oder Heroin, ist es dementsprechend schwieriger das Suchtmittel dauerhaft kontrolliert zu nutzen. Bei stoffungebundenen Suchtmitteln betrifft das beispielsweise Glücksspiele mit schneller Spielabfolge und Gewinnmöglichkeit (Automaten, Sportwetten etc.) oder Computerspielen wie Mulitplayer-Onlinerollenspiele, bei denen das Belohnungssystem durch Erfolge in sehr kurzen Abständen immer wieder aktiviert wird. Wird die Wirkung des Suchtmittels vom Nutzer als besonders angenehm empfunden, ist das Risiko abhängig zu werden darüber hinaus erhöht. In der Praxis gibt es zahlreiche Beispiele, in denen es sehr gut gelingt, einen zeitweise erhöhten Konsum durch gezielte Verhaltensänderungen wieder dauerhaft zu kontrollieren. Hierbei können Mitarbeiter*innen einer Suchtberatungsstelle unterstützend sein.

Besteht bereits eine Abhängigkeit, ist ein kontrollierter Konsum von Suchtmitteln erfahrungsgemäß nicht mehr möglich. Darunter fällt auch das Glücksspiel. Das liegt u.a. an der Toleranzsteigerung, die mit der Abhängigkeit einhergeht. Körper, sowie die Psyche gewöhnen sich mit der Zeit an das regelhaft genutzte Suchtmittel, sodass immer größere Mengen und eine häufigere Nutzung nötig werden, um die erwünschte Wirkung zu spüren. Das führt dazu, dass ein begrenzter Konsum auf Dauer, die erwünschte Wirkung nicht mehr erzielt. Die Konsummenge/-häufigkeit steigt erneut schleichend an.

Bei Verhaltenssüchten wie Medienabhängigkeit oder Kaufsucht  ist in unserer Gesellschaft hingegen ein vollständiger Verzicht (Abstinenz) nicht möglich. Es empfiehlt sich eine Teilabstinenz und die (Wieder-)herstellung einer funktionalen Nutzungsweise, um den Alltag bewältigen zu können. Dabei können Betroffene ebenfalls professionelle Unterstützung erhalten. 

Was wird in der Reha gemacht?

In der Rehabilitation werden Patienten mit stoffgebundenen Abhängigkeitserkrankungen (Alkohol, Drogen, Medikamente) und mit der nicht stoffgebundenen Abhängigkeit (pathologisches Glücksspielen) behandelt.

Die Rehabilitation (Entwöhnungsbehandlung) kann stationär, ambulant und ganztägig ambulant erfolgen. Eine Kombination aus ambulanter und stationärer Behandlung wird ebenfalls angeboten, darüber entscheiden die jeweiligen Kostenträger.

Es werden die Ursachen der Suchterkrankung therapeutisch behandelt und der konstruktive Umgang mit der Sucht erarbeitet. Das Ziel der Rehabilitation ist die dauerhafte stabile Abstinenz. Das bedeutet, dass Sie lernen, suchtmittelfrei zu leben und den Alltag mit seinen Anforderungen ohne Suchtmittel zu bewältigen und zu gestalten

Die ambulante Rehabilitation wird in der Regel in Suchtberatungsstellen durchgeführt und beträgt eine Dauer von 6 – 12 Monaten. Es finden meistens einmal wöchentlich eine Gruppensitzung (100 min) und Einzelgespräche (50 min) statt.

Die stationäre Rehabilitation wird von entsprechenden Fachkliniken angeboten. Die Behandlungsdauer ist unterschiedlich. Bei einer Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit variiert die Behandlungsdauer zwischen 12 bis 15 Wochen; bei einer Drogenabhängigkeit kann die Behandlung bis 26 Wochen andauern. Das Behandlungsspektrum umfasst im Gegensatz zur ambulanten Rehabilitation neben der Gesprächstherapie auch die Ergo- und Arbeitstherapie sowie eine Reihe an indikativen Angeboten wie z. B. für Begleiterkrankungen (Depressionen, körperliche Beschwerden etc).

Die ganztägig ambulante Rehabilitation dauert bei einer Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit bis 12 Wochen, bei einer Drogenabhängigkeit bis zu 20 Wochen. Diese Behandlungsform wird in Tageskliniken durchgeführt. Der wesentliche Unterschied zur stationären Behandlung liegt darin, dass Sie nach dem Behandlungstag nach Hause in Ihr gewohntes Umfeld fahren können.
Jede der drei genannten Behandlungsformen hat ihre Vorzüge. Allerdings ist nicht jede Behandlungsform für Sie zwangsläufig die beste. So könnte für jemanden z. B. eine ambulante Rehabilitation aufgrund seiner Berufstätigkeit sinnvoll sein und für den anderen nicht.

Wo bekomme ich die Anträge für eine Reha?

Die Anträge für eine Rehabilitation erhalten Sie von Ihrer Suchtberatungsstelle oder über die Homepage Ihres zuständigen Rentenversicherungsträgers.

Wie lange dauert eine medizinische Rehabilitationsbehandlung für Abhängigkeitserkrankungen?

Je nach Suchtmittel und Fortschritt Ihrer Suchtproblematik, haben Sie die Möglichkeit einer ambulanten, stationären oder teilstationären medizinischen Rehabilitationsbehandlung für Abhängigkeitserkrankte. Nach vorheriger Antragsstellung übernimmt Ihre Rentenversicherung oder Ihre Krankenkasse die Kosten für die Rehabilitationsbehandlung. Sie dauert je nach Suchtmittel und Therapieform zwischen 2-12 Monate und kann im Einzelfall auf 18 Monate verlängert werden.

Wer bezahlt die Rehabilitation?

Die Kosten einer Rehabilitation werden, nach Antrag, von der Rentenversicherung oder den Krankenkassen übernommen.

Wie stelle ich einen Reha-Antrag?

Sie haben die Möglichkeit in einer Beratungsstelle einen Antrag auf ambulante, teilstationäre oder stationäre Rehabilitation zu stellen.
In der Beratungsstelle erhalten Sie alle notwendigen Unterlagen zur Antragsstellung. Zusätzlich wird mit Ihnen gemeinsam ein Sozialbericht verfasst, der gemeinsam mit den Unterlagen an den zuständigen Kostenträger weiter geleitet wird.

Kann ich während der Reha arbeiten gehen?

Eine medizinische Rehabilitation für Abhängigkeitserkrankungen kann in 3 Formen durchgeführt werden: Stationär, ganztägig ambulant und ambulant. Während einer ambulanten Reha können Sie natürlich arbeiten gehen, aber auch stationäre Intervalle können in einem Arbeitsverhältnis beantragt werden. Sie werden in dieser Zeit von Ihrer Arbeit freigestellt und bekommen Übergangsgeld. Die genauen Details können Sie in der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention in Ihrer Nähe erfragen.

Was bietet mir eine Selbsthilfegruppe?

In einer Selbsthilfegruppe treffen sich Menschen, die eine ähnliche Problemlage haben und gemeinsam über diese sprechen möchten. In der Regel werden sie von engagierten Menschen geleitet, die selbst von der Problematik betroffen sind. Es gibt Gruppen für Betroffene, aber auch für Familien und Angehörige und die Treffen werden individuell gestaltet. Das heißt, dass jede und jeder Teilnehmende seine Themen mit einbringen darf und man in einer vertrauensvollen Umgebung über die eigenen Erfahrungen sprechen und sich gleichzeitig mit anderen austauschen kann. Dementsprechend bietet eine Selbsthilfegruppe einen guten Rahmen, um sich gegenseitig zu motivieren und zu unterstützen. Je nach Gruppe finden die Treffen wöchentlich, alle zwei Wochen oder monatlich statt, manche auch je nach Vereinbarung innerhalb der Gruppe. Auch bezüglich der Dauer können sich die Gruppen unterscheiden, wobei sie üblicherweise zwischen eineinhalb und zwei Stunden dauern. Es gibt keine Verpflichtung der regelmäßigen Teilnahme, wobei diese schon empfehlenswert ist, um einen guten intensiven Austausch zu ermöglichen. Eine der Grundsätze ist es zudem, dass alles, was in der Gruppe erzählt wird, vertraulich behandelt wird. Das bedeutet, dass keine persönlichen Informationen nach außen getragen werden dürfen. Die Teilnahme ist außerdem kostenlos. Wo es welche Selbsthilfegruppen zum Thema Sucht gibt, kann in einer Suchtberatungsstelle erfragt werden.

Welchen Unterschied gibt es zwischen der körperlichen und psychischer Abhängigkeit?

Grundsätzlich ist zu sagen, dass die psychischen und körperlichen Symptome sehr eng miteinander verbunden sind, sodass eine Trennung von körperlicher und seelischer Abhängigkeit recht künstlich erscheint.

Die körperliche Abhängigkeit ist die Folge eines häufigen und meist langanhaltenden Suchtmittelkonsums und der daraus entstehenden Toleranzentwicklung. Bleibt die Zufuhr aus, kommt es zu unangenehmen Erscheinungen sowohl körperlicher als auch seelischer Art- man spricht von Entzugserscheinungen. Einfach gesagt: der Körper signalisiert so, dass er das Suchtmittel braucht, um zu funktionieren.  Wenn also bspw. der Alkoholspiegel nach Abbau der Droge nicht wieder aufgefüllt wird, komm es zu Entzugserscheinungen wie: Zittern, Brechreiz, Erbrechen, starkes Schwitzen, Schlafstörungen, Angst, Unruhe.

Unter der psychischen Abhängigkeit versteht man einmal die Komponente, die sich anfangs als Wunsch, dann als Verlangen bis zum inneren Zwang äußert, das Suchtmittel zu konsumieren. Die zweite Komponente ist die, dass das Wohlbefinden mit dem Vorhandensein des Suchtmittels stark zusammenhängt. Einfach gesagt: Es gilt die Überzeugung, dass das Leben nur mit dem Suchtmittel gut ist. Es dient als Mittel, um sich wohl zu fühlen und um Belastungen, Langeweile, Stress und Gefühlen wie Ärger, Trauer zu bewältigen. Es entsteht eine starke emotionale Bindung an das Suchtmittel. Diese Bindung hält sehr viel länger an als die körperliche Abhängigkeit. Die Entwöhnung von der psychischen Abhängigkeit dauert meist Jahre bis sie zum größten Teil stabilisiert ist. Im Vergleich dazu, dauert die körperliche Entwöhnung meist eine Woche.

Ich habe den Führerschein verloren. Was nun?

Oft ist der Verlust eines Führerscheins wegen Suchtmittelmissbrauch mit der Auflage einer Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung (MPU) und dem Nachweis einer Abstinenz über einen gewissen Zeitraum verbunden. Viele Fachstellen für Sucht und Suchtprävention bieten eine fachlich fundierte MPU Vorbereitung und die Abnahme von Abstinenznachweisen in Kooperation mit dafür zertifizierten Laboren an. Sie erstellen mit Ihnen einen individuellen Fahrplan zur Wiedererlangung Ihrer Fahrerlaubnis. Nutzen Sie ein kostenloses Informationsgespräch zu diesem Thema in der Fachstelle in Ihrer Nähe.